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Freitag

16

November 2012

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Winterfotografie – Teil 2 – Motive und mehr

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Hier der zweite Teil unserer Winterfotografie-Serie für Euch!

Passende Motive zur Winterfotografie

Wer frühes Aufstehen nicht scheut, der wird bei Schnee mit einem wahren Wintermärchen belohnt werden. Unberührter Schnee, frische Tierspuren und das Glitzern des Schnees in den ersten Sonnenstrahlen.
Denkt daran, bei eurer Kamera eine manuelle Überbelichtung einzustellen, damit Ihr nicht nur dunkle Fotos erhaltet.
Die weiße Pracht kann sowohl in der Stadt als auch auf dem Land schöne Motive zaubern. Schneebedeckte Dächer sind genauso reizvoll wie endlose weiße Weiten.
Sonne, blauer Himmel und Schnee bieten eine einzigartige Stimmung, die es gilt, gekonnt mit der Kamera einzufangen. Belohnt wird der Fotograf mit strahlenden, wunderschönen Bildern.
Wenn der Winter noch keinen Schnee gebracht hat, gibt es natürlich die Möglichkeit in die Berge zu fahren, wo im Winter auf jeden Fall Schnee liegt. Trotzdem solltet ihr euch vorher informieren, wo wie viel Schnee liegt und wie die Sicht in den Bergen ist, damit ihr nicht enttäuscht werdet. Auch wenn es gerade schneit kann das ein tolles Motiv sein, eine Landschaft mit rieselndem Schnee hat auch seinen Reiz.

Sollte Nebel aufziehen, kann auch dies für die Fotografie äußerst interessant sein. Nebelschwaden verdecken vielleicht nur Teile der Landschaft, so dass einzelne Bäume oder Gebäude aus dem Nebel hervorkommen.

Eiszapfen bieten auch ein tolles Motiv, sowohl von weitem, als auch aus der direkten Nähe.
Auch wenn kein Schnee liegt, hat der Winter viel zu bieten. Der Rauhreif verwandelt Blätter, Beeren und vieles andere in wunderschöne kleine Kunstwerke, die vor allem für die Makrofotografie sehr interessant sein können. Vom Herbst übrig gebliebene Hagebutten, überzogen mit einer dünnen Schicht Rauhreif bieten einen schönen farblichen Kontrast und zeigen die Schönheit der Natur. Gefrorene Wasserstellen, aber auch Seen bieten bei Minusgraden auch ohne Schnee eine tolle Kulisse für die Winterfotografie.
Und wer es lieber aktiv mag, der fühlt sich vielleicht in der Sportfotografie zuhause, die auch im Winter äußerst spannende Momente hat. Geht in die Berge, wo sich Skifahrer und Rodler zur Abfahrt treffen, wo große Sportereignisse ausgetragen werden. Aber auch auf dem Eis, auf gefrorenen Seen oder in Städten auf Freilufteisflächen kann man schöne Fotos machen.

Wer bei Dunkelheit loszieht bekommt in klaren Nächten einen wunderschönen Sternenhimmel, den es so nur im Winter gibt.

Und wenn dann das Tauwetter kommt, gilt es, die Natur auf dem Weg in den Frühling mit der Kamera zu begleiten, dann, wenn sie ihr weißes Gewand ablegt. Tropfende Eiszapfen, rauschende Bergbäche und hervorschauende Schneeglöckchen läuten das Ende des Winters ein.

Im Allgemeinen sind Winterfotografien auch sehr schön in Schwarz-Weiß anzuschauen, weil dies der Ruhe des Schnee noch eine weitere Portion an Ausdrucksstärke und Klarheit verleiht. Auch die Kontraste kommen stärker zur Geltung. Hier gilt es, einfach zu Hause am Computer mit den Möglichkeiten zu spielen.
Im Winter sind durch die tiefstehende Sonne zudem die Schatten länger, was den Bilder eine zusätzliche Tiefe verleiht.

Wie immer lautet also auch bei der Winterfotografie das Motto: Losziehen und mit offenen, neugierigen Augen durch die Welt gehen. Es gibt immer etwas Neues und Schönes zu entdecken!

Bildreferenzen: Skifahren, Snow Trails

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