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Donnerstag

19

November 2015

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Pixelwahn: Wie viel hilft „viel“ wirklich?

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Photographer girl shooting images

Seit Beginn der digitalen Fotografie werben die Kamera-Hersteller mit immer größer werdenden Pixelzahlen. Dabei soll die steigende Auflösung uns den Eindruck vermitteln, dass sich auch die Bildqualität im selben Maße verbessert – denn die neusten Kameramodelle wollen schließlich verkauft werden.

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© Voyagerix – Fotolia.com

Doch Pixel ist nicht gleich Pixel

Neben der Anzahl der Pixel spielt besonders ihre Größe eine entscheidende Rolle bei der Bildqualität.
Die Maßgabe ist dabei die Größe des Sensors in der Kamera. Dieser befindet sich direkt hinter dem Objektiv und wandelt das auftreffende Licht in digitale Daten um.

Es macht einen großen Unterschied, ob man versucht 16 Millionen Bildpunkte auf die Fläche eines Stecknadelkopfes oder auf die Fläche einer Briefmarke zu verteilen.
Denn je größer die Fläche des Sensors ist, desto größer kann jeder einzelne Pixel sein – und größere Pixel sind lichtempfindlicher und damit weniger anfällig für Bildrauschen!
Das wirkt sich besonders dann aus, wenn man bei schlechten Lichtverhältnissen gute und scharfe Bilder machen möchte.

Wieso vergrößern die Hersteller nicht einfach auch den Bildsensor?

Oft bietet die kompakte Bauform der Kameras keinen zusätzlichen Platz (z.B. bei Handykameras).
Größere Bildsensoren erfordern außerdem größere, schwerere und meist teurere Objektive, als die kleinen Sensoren (daher haben viele Kompaktkameras auch oft einen höheren „Zoom-Faktor“ als die großen DSLRs).
Und zuletzt ist die Größe des Sensors eine entscheidende Kostenfrage für den Hersteller.

Daher ist es beim Kauf ratsam, neben der Pixelanzahl auch immer auf die Größe des Sensors zu achten!

 

Wie viele Pixel brauche ich denn wirklich?

Viele Pixel bedeuten auch immer einen hohen Bedarf an Arbeitsspeicher bei der Bearbeitung und Festplattenspeicher bei der Archivierung.
Für die Darstellung auf einer Full-HD Display reicht schon eine Auflösung von 2 Megapixel. Für den Druck einer DinA4 Seite mit 300dpi Druckauflösung, sind 8 Megapixel ideal.

Doch wie ist das bei großformatigem Druck?
Grundsätzlich gilt: umso größer das Bild sein soll, umso mehr Pixel sollten auch zur Verfügung stehen.
Ist Posterdruck damit nur etwas für die Besitzer der großen Mittelformatkameras und anderen Pixel-Boliden?

Glücklicherweise: Nein!
Denn ähnlich wie bei einem großen Fernseher, sehen wir uns ein Poster mit einem gewissen Betrachtungsabstand an. Das erlaubt uns, das Bild mit größeren Bildpunkten auf das Papier zu drucken, als bei einem kleinen Foto.

Daher kann man mit einem 16 Megapixel-Bild, ein Poster in Größe DinA1 in guter Poster-Qualität (150dpi) bedrucken.

 

Wenn die Pixel trotzdem nicht reichen

Doch auch bei weniger Pixeln lassen sich dank modernster Interpolationsmethoden und Drucktechniken noch tolle Ergebnisse erzielen.
Die Qualitätsanzeige des Upload-Managers von posterunion bietet Ihnen hierbei eine gute Orientierung und erspart Ihnen die Rechnerei.

Qualitätsanzeige im Upload-Manager von Poster Union

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