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Mittwoch

23

März 2016

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Fotografieren im Frühling

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Fotografieren im Frühling - Neue Perspektiven nutzen

Der Winter geht langsam zu Ende. Die Tage bleiben länger hell, die Natur gewinnt wieder an Farbe und auch die Menschen kommen aus ihren Häusern.

Wenn bei manch einem die Kamera über die letzten Monate im Schrank verstaubt ist, wäre es spätestens jetzt mal wieder an der Zeit die Linse zu putzen. Denn …

… der Frühling ist da!

Fotografieren im Frühling - Tipps

© https://pixabay.com/de/schmetterling-blume-fr%C3%BChling-insekt-983930/

 

6 Tipps für das perfekte Frühlingsfoto

Damit euch der (Wieder-) Einstieg auch gut gelingt, haben wir hier für euch ein paar Tipps zusammengefasst, wie euch das perfekte Frühlingsfoto gelingt:

Geht raus!

Klingt einfach, ist aber der einzige Weg den Frühling fotografisch richtig zu nutzen. Schaltet euren Rechner aus (nach dem ihr den Beitrag fertig gelesen habt), packt die Kamera ein und verlasst das Haus. Im Winter gab es genug Zeit sich für das neue Jahr inspirieren zu lassen – das neue Jahr hat JETZT begonnen!

Neue Perspektiven

Fotografieren im Frühling - Neue Perspektiven nutzen

© https://pixabay.com/de/fr%C3%BChling-fr%C3%BChlingsblumen-blumen-1229948/

Eine clevere Möglichkeit mehr Bewegung in euren Alltag zu bringen!
Verlasst die Komfortzone und entdeckt die Welt der Motive unterhalb eurer Augenhöhe. Geht in die Knie oder legt euch auf den Boden. Gerade kleine und bodennahe Motive kommen frontal viel besser zu Geltung, als wenn man sie von oben fotografiert.
Aber achtet vorher darauf, wo ihr euch hinkniet und nehmt ggf. eine Plastifolie/-tüte mit, falls der Boden noch feucht ist.

 

Geht nah an das Motiv heran

Wenn ihr nicht nah genug an euer Motiv heran geht, bleibt euch die detailreiche Welt der kleinen Motive verborgen. Also fordert die Nahfeldgrenze (das die minimale Entfernung, die ein Motiv zum Objektiv haben muss) eures Objektivs heraus und geht so nah ran wie ihr könnt.
Dafür eigenen sich natürlich besonders Makroobjektive, die je nach Brennweite, nur wenige cm Abstand zum Motiv benötigen. Aber auch ein Standardobjektiv tut hier gute Dienste.
Auch bei größeren Objekten wie einem Baum, ist es lohnenswert mal ganz nah heranzutreten. Gerade auf der Rinde tummeln sich viele kleine, bunte Insekten, die einen tollen Kontrast zum groben, braunen Holz bieten.

Nutzt Schärfe und Unschärfe

Umso „teliger“ das Objektiv eingestellt und umso offener die Blende ist, umso kleiner ist euer Schärfenbereich. D.h. das die eine Stelle eures Motivs absolut scharf ist, während andere Stellen, die weiter von euch weg oder näher an euch dran sind, unscharf erscheinen.
Nutzt diese technische „Begrenzung“ als kreatives Mittel und lenkt das Auge des Betrachters auf bestimmte Stellen des Motivs, indem ihr die Schärfe auf die gewählte Stelle setzt und das andere „Nebensächliche“ in der Unschärfe verschwimmen lasst.

Fotografieren im Frühling - Schärfe und Unschärfe

© https://pixabay.com/de/gew%C3%B6hnlicher-l%C3%B6wenzahn-pusteblume-335662/

Räumt euer Motiv auf

Gerade bei Nahaufnahmen empfiehlt es sich, den Hintergrund der Szenerie etwas zu „manipulieren“. Abgestorbene Grashalme, Zweige oder Blätter gehören zwar zur Natur dazu, können allerdings vom eigentlichen Motiv ablenken und sollten entfernt werden, sofern sie nicht dem Bildaufbau dienen.

Die Welt ist voller Motive

Natürlich sind gerade Knospen und Blüten beliebte Motive – aber der Frühling hat darüber hinaus noch eine Menge mehr zu bieten. Einige Inspirationen haben wir euch hier aufgelistet:

a) Pflanzen
Pflanzen sind vermutlich das Topmotiv des Frühlings – und das aus gutem Grund. Die wundervollen Farben und noch zarten, teils hauchdünnen Strukturen lassen sich bei uns besonders in den Frühlingsmonaten beobachten. Achtet aber immer auf das besondere „Etwas“ in eurem Motiv und lasst euch lieber etwas mehr Zeit für euer Motiv, um am Abend mit einer Speicherkarte voller ähnlich aussehender Pflanzenbilder nach Hause zu kommen. Qualität schlägt Quantität und die Grenze zum Kitsch ist hier besonders nahe.

b) Tiere
Kleine Tiere – wie Insekten und Vögel – geben tolle Motive ab. Aber auch die größere Tiere kommen wieder aus ihren Verstecken und haben oft sogar Nachwuchs dabei.
Dabei sollte man aber unbedingt auf den nötigen Abstand zu den Tieren achten – zum Schutz der Tiere und ihrem Nachwuchs aber auch zu seinem eigenen (Wildschweine & Co.). Eine gute Möglichkeit ist auch ein Zoo-Spaziergang!
Hier ist man mit einem Teleobjektiv natürlich klar im Vorteil.

Fotografieren im Frühling - Tiere fotografieren

© https://pixabay.com/de/lamm-tierbabys-schafe-tier-1081950/

c) Menschen
Nicht nur die Tiere, auch die Menschen kommen in ihren Frühlingsoutfits wieder aus ihren „Verstecken“ um beim Familienspaziergang die ersten Sonnenstrahlen zu genießen oder sich mit Freunden draußen im Café zu treffen. Das Leben findet wieder vermehrt auf der Straße statt.
Diese Freude ist ansteckend und lässt sich toll auf Bildern einfangen. Wichtig dabei ist, nur Bilder von Personen zu veröffentlich, die einer Veröffentlichung zugestimmt haben. Auch das Familienalbum freut sich sicher wieder auf neue Familienbilder.

d) Landschaft
Das erste satte Grün der Bäume und Felder erzeugen wieder tolle Ausblicke für Landschaftsaufnahmen. Hierbei sind neben einem besonderen Motiv, auch besondere Wetter- und Lichtbedingungen bildentscheidend.
Da es bei der Landschaftsfotografie besonders auf Schärfe und Detailreichtum ankommt, empfiehlt sich hier ein Stativ für wackelfreie Aufnahmen. Auch Weitwinkelobjektive spielen hier ihre Stärken aus.
Nutzt ggf. auch die HDR-Funktion um harte Kontraste einzufangen oder setzt mehrere Bilder zu besonders großen Panoramabildern zusammen – perfekt für ihr eigenes, neues Wohnzimmerbild!

Gutes Licht und viel Freude beim Ausprobieren!

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