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Mittwoch

16

Dezember 2009

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Fotoausstellungen in München 2010: Der Frühling wird bildreich

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Neue Pinakothek - München

Fotoausstellungen in München: Historische Fotoalben und das alltägliche Nichts

„Fremde im Visier“ heißt die Ausstellung, die noch bis zum 28. Februar alte Schnappschüsse und Fotoalben aus dem Privatbesitz ehemaliger Wehrmachtssoldaten aus der NS- und Kriegszeit zeigt. Anhand der nicht gestellten und dadurch schonungslos ehrlichen Bilder kann man Fotografie von einem anderen Blickwinkel betrachten, fernab von Propaganda und geschönter Kriegsberichterstattung. Die Fotoausstellung ist ein Forschungsprojekt der Uni Oldenburg und im Münchener Stadtmuseum zu sehen.

Schön unscharf – so kann man die Fotografien von Peter Loewy nennen. Ohne Autofokus und extrem nah heran gezoomt fotografierte er Ausschnitte von Gemälden und Zeichnungen der zeitgenössischen Kunst. Entstanden sind Bilder, die ihre gezeichneten Konturen gänzlich verloren haben und so gewissermaßen wieder plastisch und menschlich werden. Diese wirklich sehr interessante Ausstellungen kann man noch bis zum 11. April in der Pinakothek der Moderne bewundern.

Mehr mit dem Motiv und der inhaltlichen Eben des Bildes setzt sich Samantha Dietmar in ihrer Werksammlung „Über Vieles. Über Nichts.“auseinander. So entstanden poetische, tragische und dennoch immer wie beifällig aufgenommene Eindrücke aus dem Alltag und auf Reisen der jungen Künstlerin. Die metaphorischen Fotografien können vom 11. April bis 27. Juni während der Reihe Ricochet in der Villa Stuck besichtigt werden.

Pinakothek der Moderne in München von Digital Cat www.google.de

Pinakothek der Moderne / München / Oktober 2008

Foto von Digital Cat / flickr


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