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Mittwoch

27

April 2011

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Bildband: The Ruins of Detroit

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The Ruins of Detroit
Yves Marchand, Romain Effres
ISBN: 9783869300429
Hardcover, 37,2 x 29,6 cm
200 Seiten
€ 88.00 Euro

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Zum Inhalt von „The Ruins of Detroit“

In der Blütezeit lebten in Detroit 1,85 Millionen Menschen. Heute zählt das ehemalige Zentrum der internationalen US-Automobilindustrie nur noch knapp 900’000 Einwohner. In der von der Wirtschaftskrise wohl am meisten betroffen Stadt der USA ist der Verfall nicht mehr zu übersehen und stets allgegenwärtig. Viele Häuser, ganze Bahnhöfe und Theater stehen leer und verfallen langsam.

„Poetisch, niemals aufdringlich und mit großem Respekt gegenüber der Architektur und den ehemaligen Bewohnern“ dokumentierten die Fotografen Yves Marchands und Romain Meffres anhand der Bilder-Serie “The Ruins of Detroit“ den Niedergang Detroits. Fünf Jahre Recherche und detaillierte Aufnahmen wirken dem Vorschlag des Bürgermeisters Dave Bing, einen Teil der Stadt abzureißen, um so Kosten für Polizei, Feuerwehr und andere städtische Dienste einzusparen, entgegen. Denn auch der Verfall hat etwas reizvoll schönes, da er den Weg für Neues ebnet.

Unser Fazit

“The Ruins of Detroit“ ist ein wundervolles Buch, welches den düsteren Charme und die Tragik des Verfalls einer Industriemetropole hervorragend in Szene setzt.
So zeigt auch das Statement der Fotografen zum Buch, wie das “The Ruins of Detroit“ also die Ruinen einer Stadt verstanden werden sollen: Als das unübersehbare Erbe der heutigen Gesellschaft und den Beginn einer neuen Epoche.

„Ruins are the visible symbols and landmarks of our societies 
and their changes, small pieces of history in suspension.

The state of ruin is essentially a temporary situation that happens at 
some point, the volatile result of change of era and the fall of empires. 
This fragility, the time elapsed but even so running fast, lead us to watch them one very last time: 
being dismayed, or admire, making us wondering about the permanence of things.

Photography appeared to us as a modest way 
to keep a little bit of this ephemeral state.“ –  Yves Marchand

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