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Donnerstag

5

Januar 2012

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Andreas Gursky – Portrait des Fotografen heute Abend auf arte

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Andreas Gursky ist ein höchst interessanter Fotograf, der in den 1955er Jahren in Leipzig geboren wurde. Von 1978 bis 1981 studierte Andreas Gursky, nachdem die gesamte Familie aus der ehemaligen DDR geflohen war, an der Universität-Gesamthochschule Essen „Visuelle Kommunikation“ bei den bekannten Dozenten Otto Steinert und Michael Schmidt. Anschließend vollendete er ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf unter Bernd Becher ab, dessen Meisterschüler er von 1985 bis 1987 an gewesen ist.

Seit dem Sommersemester 2010 arbeitet Andreas Gursky selbst als Professor an der Düsseldorfer Kunstakademie.

Wodurch ist der Fotograf Andreas Gursky bekannt geworden?

Andreas Gursky arbeitet seit Ende der 1980er Jahre mit großformatigen Fotografien und steigt Anfang der 1990er Jahre in die elektronische Bildbearbeitung ein. Damals war die elektronische Bildbearbeitung ein Novum und was uns heute, selbst mit günstiger Software gelingt, steckte damals noch in den Kinderschuhen.
Bekannt wurde der Fotograf Andreas Gursky durch seine großformatigen Bildmontagen und wurde 1995 mit seinem Werk „Montparnasse“ bekannt und beliebt.

Andreas Gursky – auf arte um 23:35 Uhr

Wie entsteht ein Bild von Andreas Gursky? Jan Schmidt-Garre hat den Fotografen bei der Arbeit beobachtet. Von der ersten Motivbesichtigung über mehrere Shootings bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird. Bei einer Retrospektive seiner Werke wird das Bild öffentlich gezeigt und landet schließlich in einer Privatsammlung.

Andreas Gursky, einer der bekanntesten und am besten bezahlten Fotografen der Gegenwart, wird seit vielen Jahren bedrängt, sich bei seiner Arbeit von einem Filmteam beobachten zu lassen. Erst jetzt hat er eingewilligt.
Jan Schmidt-Garre hat die Entstehung des neuesten Bildes von Andreas Gursky „Hamm, Bergwerk Ost“, in jeder Phase dokumentiert und das Bild auf der Reise zu seinem neuen Besitzer begleitet. Der Weg führt von Gurskys erster Motivbesichtigung über mehrere Shootings im Bergwerk bis ins Computerstudio, wo das Bild digital bearbeitet und montiert wird. Bei einer Retrospektive seiner Werke wird das Bild öffentlich gezeigt und landet schließlich in der Privatsammlung eines der reichsten Männer der Ukraine.
Unterbrochen wird die Geschichte von Ausblicken auf Gurskys spektakuläres Oeuvre, kommentiert vom früheren Direktor des Centre Pompidou, Werner Spies, und von Gurskys Lehrerin an der Düsseldorfer Kunstakademie, Hilla Becher.

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