Richard Avedon ist als Kind russisch-jüdischer Einwanderer 1923 in New York geboren worden.
Der Fotograf zählt zu den Größen in der Mode- und Portrait-Fotografie seiner Zeit. Er gründete noch zu Lebzeiten die “Richard Avedon” Foundation, die nach seinem Tod die Arbeit aufnahm, seine Werke und seine Hinterlassenschaft zu verwalten, kurz nachdem er 2004 gestorben war.
Richard Avedon wurde als Kind russisch-jüdischer Emigranten am 15. Mai 1923 in New York City geboren. Avedon trat mit 14 Jahren als Schriftsteller hervor; nach der Militärzeit studierte er in New York am Design Laboratory. Den ersten Auftrag erhielt Avedon von der begabten Fotografin Lillian Bassman, die für Junios Bazaar als künstlerische Leiterin tätig war. 1946 gründete er das Richard Avedon Studio in New York und belieferte fortan den New Yorker mit Porträtfotografien. Von 1945 bis 1965 war er als Fotograf für die Modezeitschrift Harpers Bazaar tätig wo er stark durch den Stil der Fotografin Louise Dhal-Wolfe geprägt wurde. Ab 1947 arbeitete Avedon auch für Vogue. Er galt fortan als das Wunderkind der Modefotografie. Bereits 1950 verlieh ihm derArt Directors Club in New York die Highest Achievement Medal.
Eines seiner interessantesten Bücher ist Richard Avedon. In the American West 1979 – 1984., hier erhältlich bei amazon.de.
