Bei einem kleinen 1×1 der Aktfotografie geht es darum, deutlich zu machen wovon wir hierbei reden, beziehungsweise was dieses Genre von anderen unterscheidet. Als erstes muss festgestellt werden, dass es sich hierbei nicht um Pornografie handelt, sondern, dass die Aktfotografie eine Kunstform darstellt, die seit vielen Jahrzehnten gepflegt wird. Es handelt sich hierbei schlichtweg um die hohe Schule der Fotografie. Die Kunstform der Aktfotografie erfordert ein hohes technisches Vermögen und einen gekonnten Umgang mit Licht. Bei dieser Kunstform setzt man sich nicht einfach mal hin und beschließt derlei Fotos zu machen. Man kann es natürlich, aber die Ergebnisse sind dann entsprechend und ein solches Foto auf Leinwand zu bringen ist dann eher schwierig, beziehungsweise sollte nicht gemacht werden.
Was man bei der Aktfotografie unbedingt mit einbeziehen muss, nicht nur weil man es fotografiert, ist das Modell. Die Aktfotografie erfordert vom Fotografen auch die Fähigkeit sich auf das Modell einzulassen, zu kommunizieren und eine positive Beziehung aufzubauen. Nur so können künstlerische Ergebnisse erzeugt werden, die sich lohnen aufgehängt zu werden. Wenn man es bei der Aktfotografie schafft, dass sich das Modell wohlfühlt, dann kommt ein Ergebnis zustande, von dem man sagen kann, dass es sich lohnt als Foto auf Leinwand gedruckt zu werden oder in einem anderen Rahmen groß ausgestellt zu werden.
Betrachtet man, wie der Akt im Rahmen der Kunst über Jahrhunderte zur Geltung gebracht wurde, versteht man vielleicht auch, dass es sich bei der Aktfotografie um eine ästhetische Kunstform handelt und nicht um bloßes Nacktsein. Es spielen bei dieser Form der Fotografie viele Faktoren eine Rolle. Schöne Ergebnisse die sich lohnen als Foto auf Leinwand gebracht zu werden, sind nicht einfach mit einem Fotoapparat und einem nackten Menschen zu erreichen. Aktfotografie erfordert wie dargestellt wesentlich mehr.
